Standortexperte Olaf Petersen: "Mittelstädte bieten für den Einzelhandel überdurchschnittliche Umsatzpotenziale." Olaf Petersen, Einzelhandels- und Standortexperte von GfK GeoMarketing, stellte auf dem Handelsimmobiliengipfel am 3. März in Wiesbaden Ergebnisse der soeben veröffentlichten Studie „GfK POS-Umsatz 2010“ vor. Laut Petersen kann es dem Einzelhandel in 2010 gelingen, trotz Finanzkrise recht stabile Umsätze zu erwirtschaften. Zugleich zeige die Studie, dass jenseits der Großstädte auch Mittelzentren mit 50- 100.000 Einwohnern überdurchschnittliche Umsätze erreichen. Nach Berechnungen von GfK GeoMarketing wird der Umsatz 2010 im stationären deutschen Einzelhandel im Vergleich zum Vorjahr leicht sinken und ein Volumen von 388,1 Mrd. Euro erreichen. Die Studie „GfK POS Umsatz 2010“ prognostiziert die Umsätze am Ort des Verkaufs (Engl. = Point of Sale, POS) und ist in der Filialnetz- und Expansionsplanung sowie im Controlling eine wichtige Messgröße für Einzelhandels-Unternehmen.
Olaf Petersen, GfK-Einzelhandelsexperte und Mitglied im Rat der Immobilienweisen der Immobilien-Zeitung und des ZIA, präsentierte einige der Ergebnisse der Studie auf dem Handelsimmobiliengipfel in Wiesbaden. Er sieht trotz Wirtschaftskrise positive Entwicklungschancen für den Einzelhandel:
„Trotz der bestehenden Wirtschaftskrise, die in 2010 vermehrt bei den Verbrauchern ankommt: Der deutsche Konsument agiert traditionell relativ sparsam. Insofern kann die Wirtschaftskrise hierzulande dem Konsum weniger anhaben, da die Menschen ohnehin schon nicht zu Käufen über ihre Verhältnisse neigten, die jetzt im europäischen Umfeld wie etwa in Spanien oder Großbritannien wegbrechen.“
Auch angesichts der voraussichtlich ...
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http://www.gfk-geomarketing.de/fileadmin/newsletter/pressemitteilung/pos-umsatz_2010.html