Hamburger lieben CDs und Schuhe, Baumarktartikel sind eher die Leidenschaft der Bayern GfK GeoMarketing veröffentlicht die Studie „GfK Kaufkraft für Sortimente im Einzelhandel 2009“. Für rund 60 Sortimente im Einzelhandel liegen damit aktuelle Konsumpotenziale für alle regionalen Einheiten Deutschlands vor – von Bundesländern bis Postleitzahlen.Die Kaufkraft der Deutschen wurde von GfK GeoMarketing in einer aktuellen Studie auf rund 60 Sortimente im Food- und Non-Food-Bereich aufgeschlüsselt und regionalisiert. Die GfK Kaufkraft für den Einzelhandel umfasst das Ausgabenpotenzial der Verbraucher im stationären Einzelhandel und Versandhandel. Die GfK Einzelhandelskaufkraft 2009 von rund 5.201 € pro Person schlüsselt sich auf 17 Sortiments-Obergruppen auf.

Simone Baecker-Neuchl, Leiterin der Abteilung Market Data & Research bei GfK GeoMarketing, erläutert: „Einwohner, die über ein hohes Einkommen verfügen, geben nicht unbedingt mehr Geld im Einzelhandel aus als Einwohner mit einer geringeren Kaufkraft. Ein überdurchschnittliches Einkommen kann auch in hohe Mieten, Immobilien oder Luxusgüter fließen. Die regionale Verteilung der Kaufkraft auf die Sortimente ist daher für den Einzelhandel ein wichtiges Mess- und Planungsinstrument.“
Beispiel: Der Hamburger im Sortimentskaufkraft-Vergleich
Wie die Studie zeigt, sind die regionalen Präferenzen höchst unterschiedlich verteilt. Beispielsweise gibt der durchschnittliche Hamburger fast das Doppelte für Ton- und Bildträger wie CDs und Videos aus (42€) wie der durchschnittliche Brandenburger (25 €). Auch auf Schuhe stehen die Bewohner der norddeutschen Metropole: Sie geben rund 20 Prozent mehr für Schuhe und Lederwaren aus als die Berliner. Hingegen lässt die Hamburger das baumarktspezifische Sortiment vergleichsweise kalt: 12 Prozent weniger als der Bundesdurchschnitt hat der Hamburger für dieses Sortiment übrig. Ganz anders der Bayer: Seine Begeisterung für Heimwerken und Garten schlägt sich in einer 10 Prozentpunkte überdurchschnittlichen Kaufkraft für Baumarktartikel nieder – im Bundeslandvergleich Spitze. Das andere Extrem bietet wieder einmal Berlin: Hier ist die Baumarkt-Kaufkraft 17 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt.
Doch auch innerhalb kleinerer Regionen ergeben sich erhebliche Unterschiede. So verwenden die Bewohner des Landkreises Harburg im Schnitt fast ein Fünftel mehr Geld auf Zeitungen und Zeitschriften als die nahen Hamburger.
Zur Studie
Die „GfK Kaufkraft für Sortimente im Einzelhandel 2009“ basiert auf unterschiedlichen Erhebungen und Analysen des Einkaufsverhaltens von Verbrauchern. Diese Verbraucherinformationen werden von GfK GeoMarketing anhand der soziodemografischen Beschreibung der Haushalte auf die Wohnumfeld-Merkmale unserer mikrogeografischen Datenbank GfK POINTplus® übertragen.
So werden die Informationen zum Verbraucherverhalten mit der regionalen Ebene verknüpft. Die Daten sind flächendeckend für Deutschland regionalisiert für alle administrativen und postalischen Gebiete Deutschlands erhältlich, von den Bundesländern über Kreise und Gemeinden bis hin zu PLZ5 und sogar bis zu Straßenabschnitten.
Bildmaterial und Pressetexte zu ausgewählten Sortimenten
Weitere Beispiele und Kartenbilder der regionalen Präferenzen mit Erläuterungstexten zu ausgewählten Sortimenten finden Sie auf unserer Homepage im Pressebereich
unter
www.gfk-geomarketing.de/sbk2009. (Registrierung erforderlich)
Weitere Informationen zum GfK Finanzmarktatlas finden Sie unter
www.gfk-geomarketing.de/sbk.
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