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Autor Thema: GfK Geomarketing analysiert die Kundschaft jetzt straßengenau  (Gelesen 617 mal)
paff
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« am: April 04, 2009, 11:14:54 »

Der Regiograph aus dem Hause GfK Geomarketing verrät in seiner neuen Version noch mehr über regionale Zielgruppen und einzelne Kunden. Bis auf Straßenebene können nun Vertriebs-, Einzugs- oder Werbegebiete eingeteilt werden. Das Bauchgefühl als Grundlage weicht damit einer auswertbaren Datenflut.
Die wirtschaftliche Gesamtsituation spielt GfK Geomarketing eher in die Hände, als dass sie schaden würde, verrät Christian Reppel, Marketingleiter bei der Software-Tochter des bekannten Marktforschungsunternehmens. Auf der Suche nach mehr Effizienz in den Vertriebsprozessen bestellen Unternehmen die Software Regiograph. Insbesondere Vertriebsleiter finden hier ein Werkzeug zur Optimierung der Vertriebsgebiete und Zuständigkeiten. Weniger Bauchgefühl und mehr Fakten sollen bei derlei Entscheidungen zum Zuge kommen.
Die Datenflut beherrschen

An zu berücksichtigenden Daten gibt es hierbei eine ganze Menge: Da sind die bisherigen, regional aufgeschlüsselten Umsätze in verschiedenen Produktbereichen, die Einwohnerzahlen der Orte, regionale Unterschiede bei den ansässigen Branchen und eine ganze Reihe weiterer unternehmensinterner und externer Einflussgrößen, die es abzuwägen gilt. Und meist fehlen die entscheidenden Daten. Nämlich einigermaßen verlässliche Angaben über das tatsächlich vorhandene, regionale Umsatzpotenzial. Wird in Bayern doppelt so viel Umsatz als in Baden-Württemberg generiert, weil hier ein größerer Absatzmarkt anzutreffen ist, oder weil der Vertriebsbeauftrage eine Koryphäe ist?

Vertriebs-Chefs ringen nach Antworten und erhalten mit Geomarketing-Tools wie den Regiographen die Möglichkeit, Marktforschungs- und interne Daten regional darzustellen, um so bessere Entscheidungen treffen zu können.

Bislang wurden Vertriebsgebiete auf Ebene von fünfstelligen Postleitzahlenabschnitten ausgelotet. Nun bringen die Marktforscher weitaus mehr Daten über die Zielgruppen ins Spiel. Durch die softwaremäßige Integration eines so genannten »Geocoders« in Version 11 des Regiographen, können jetzt Marktdaten des Unternehmens auf Adressebene der Kunden ausgewertet und mit externen Marktforschungsdaten abgeglichen werden. Hier geht es beispielsweise darum, Prospektverteilergebiete oder Postwurfsendungen zu optimieren. Rasenmäher lassen sich beispielsweise nicht so gut in Hochhausvierteln verkaufen.

Quelle: http://www.it-business.de/news/produkte/software/unternehmenssoftware/articles/180218/
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